Dörfer-Führer Wolfental

mit Waldigem Tal

ergänzt 27.2.03

Wolfswalden im Waldigen Tal
Wolfental am Eck - Inuks Mahnmal
Wolfental am See - See
Wolfental am Berg
Wolfeneck
Wolfental am Hang
Wolfental am Quell

Waldiges Tal

Wolfswalden

Lage: An der Mündung des Wolfbachs in den Waldbach, unterhalb des Einstiegs ins Wolfental, etwa eine Meile vom Fuß des Steilhangs entfernt.

Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte: Menschliche Holzfäller und Köhler, die sich nach dem Bau der Feste Wolfeneck hier niederließen, beliefern heute die anderen Dörfer mit Bauholz, bearbeiteten Hölzern und Holzkohle. Flößer aus dem Dorf übernehmen den Transport von Holz und anderen Waren bis nach Ask oder Norburg und bringen von dort Kulturgüter ins Tal zurück. Eine kleine Furt über den Waldbach erlaubt außerhalb der Schneeschmelze leichten Zugang in die westlichen Wälder. Außer Holz kommen von dort auch Niederwild, Pilze und Beeren.

Beschreibung: Zwei Dutzend große, befestigte Steinhäuser (für je eine Sippe) drängen sich in einer überwiegend steinernen, kaum verwitterten Wehrmauer. Der Umkreis von einer Meile um das Dorf, bis zum niedriger gelegenen Flußufer, ist systematisch gerodet. Unmittelbar außerhalb der Mauern liegen eine Reihe von Gemüse- und Gewürzkräuterbeeten.

Bewohner (Meisterfiguren): Dorfvorsteher ist der Köhler Karl, klein, drahtig, schwarzhaarig. Der Flößer Ferdi ist Wortführer für diejenigen, die den Kontakt zur Außenwelt halten. Hartholz-Harald vertritt die Interessen der Holzfäller und achtet darauf, daß keine Lücken im Wald durch Raubbau entstehen. Wie die meisten Dörfler verstehen sie alle leidlich gut nivesisch.

Meisterinformationen: Die Wehrmauer ist Zwergenwerk, vor über 750 Jahren »für die Ewigkeit« errichtet und daher so gut wie neuwertig. Die Hausmauern sind von vergleichbarer Qualität, nur die Holzdächer mußten schon mehrmals erneuert werden.

Vorderes Wolfental

Wolfental am Eck

Lage: Am Einstieg ins Wolfental, dort wo der aus dem Waldigen Tal kommende, steile Karrenpfad in den flachen Weg durch das Wolfental übergeht und der Weg zur Burg Wolfeneck abzweigt. (Dies ist gut hundert Schritt vom Steilhang entfernt.)

Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte: Dieser Ort war ursprünglich Basislager für die Bauarbeiten an der Burg und demzufolge von Menschen und Zwergen bewohnt. Mit den Bewohnern der Burg verschwanden auch die Bewohner von Wolfental am Eck. Möglicherweise wird sich dies mit dem erneuten Bezug der Burg wieder ändern.

Beschreibung: Obwohl über 700 Jahre unbewohnt, sind die einfachen Hütten für die Bauarbeiter immer noch in leidlich bewohnbarem Zustand, obwohl sie arg heruntergekommen sind und sowohl Wände als auch Dächer kräftig durchlöchert sind. Bei einigen der Hütten lohnt sich allerdings nur noch Abriß und Neubau.

Elf der im großen Kreis um einen zentralen Platz herum angelegten, langgestreckten Gebäude sind von der Größe her für menschliche Bewohner geeignet, sieben weitere bieten eher die Abmessungen, in denen Zwerge sich wohlfühlen würden. Die zwischen den Hütten verbleibenden Lücken sind nur an wenigen Stellen breit genug für einen Karren, die übrigen Zwischenräume sind teils durch große Steinklumpen versperrt.

Bewohner (Meisterfiguren): z.Zt. keine

Meisterinformationen: Wer kennt Hütten, die nach 700 ungepflegten Jahren noch so aussehen? Nur speziell vorbehandeltes Holz hält so etwas in Wind und Wetter aus. Ein weiteres Zeichen für die Baukunst derer, die hier wohnten.

Inuks Mahnmal

Lage, Beschreibung: Unmittelbar am Übergang in den Steilhang, der das Wolfental vom Waldigen Tal trennt, von Wolfental am Eck aus gesehen etwa hundert Schritt bachabwärts und dreißig Schritt jenseits des Wolfbachs, sind zwei hausgroße Felsbrocken übereinander gestapelt worden.

Geschichte: Das Mahnmal wurde in Erinnerung an Inuks tapferen Einsatz gegen das Ungeheuer errichtet, wie es in der Legende vom Wolfental beschrieben ist.

Meisterinformationen: Irgendwo hier verbirgt sich ein Hinweis auf Inuks Dolch. Hoch magiebegabte Personen können hier einen künstlich entstandenen Fokus für magische Kraftlinien erkennen (Probe: Oculus+10 oder Analüs+30), der sich von der Westseite des Waldigen Tals über diesen Stein und den Wolfensee hinweg bis zu den Zwergenbingen in Wolfental am Quell erstreckt. (Und nur hier sind diese Kraftlinien so deutlich erkennbar.)

Wolfental am See

Lage: Am östlichen Seeufer des Wolfensees, am Südufer des Wolfbachs, wo dieser sich in den See erweitert

Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte: Dies ist der ursprüngliche Siedlungsort der nivesischen Jurtikaukiä, wo sie sich nach ihrem Zug aus dem Norden niederließen. Hier im Tal leben sie als Geflügel-, Schaf- und Ziegenhirten und betreiben etwas Gemüseanbau. Hinzu kommen Textilien aus Schafwolle, Lederprodukte sowie Bögen, Speere, Hacken und Äxte.

Zur Politik (und dies gilt für alle Nivesendörfer): Natürlich sind die Nivesen jahrhundertelang gewohnt, in Bezug auf Rechtsprechung und Besteuerung »unter sich« zu sein. Die in ihren Sagen immer wieder auftauchenden Ungeheuer haben sie gegenüber ein wenig Schutz durch Ritter aufgeschlossen gemacht. Da sie zudem mit wenig Mühe mehr erwirtschaften, als sie selbst für ein gutes Leben benötigen, geben sie gerne einen Teil ihrer Erträge als »Zehnt« in Naturalien ab.

Beschreibung: Die typisch nivesischen Hütten sind teils um steinerne Grundmauern erweitert worden. Die bunt angeordnete Siedlung bietet gut dreihundert Nivesen aller Altersstufen Platz.

Bewohner (Meisterfiguren): Matti ist der aufgeschlossenste im Dorf. So wurde er bei dem ersten Kontakt mit den neuen Bewohnern der Burg automatisch zum Sprecher der Nivesen. Er beherrscht auch ein wenig Garethi mit bornischem Einschlag. Unter Nivesen liegt die geistige Führung dagegen klar in den Händen seiner Mutter Anika.

Meisterinformationen: Matti kennt die Legende vom Wolfental, jedoch nur kleine Fragmente der oben erwähnten Sage vom Zuzug (diese kennt seine Mutter recht gut, allerdings nur auf nivesisch), und fast nichts aus der Zeit, als die Burg verlassen wurde.

Wolfensee

Lage: Vom Abfluß des Wolfensees ist es noch eine halbe Meile bis zum Steilhang, wo der Wolfbach sich in ein reißendes Gewässer mit vielen Kaskaden verwandelt.

Beschreibung: Der See ist oval, etwa zweihundert Schritt lang und hundertfünfzig Schritt breit. An der tiefsten Stelle dürfte es mehr als hundert Schritt in die Tiefe gehen. Das Wasser ist klar und eiskalt, da die Nivesen für allerlei Abwässer in der Regel an den Abfluß gehen.

Meisterinformationen: Der See wurde durch einen abgestürzten Meteor gebildet, wie in der Sage erwähnt. Am Grunde des Sees kann durchaus noch eine größere Menge Erz ruhen...

Wolfental am Berg

Lage: Von Wolfental am See aus eine reichliche Meile den nördlichen Hang hinauf und ein wenig weiter taleinwärts.

Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte: Hier haben sich Nivesen niedergelassen, die die Kunst des Weinbaus betreiben (!). Die ersten Nivesen, die sich hierher bewegten, fanden wilden Wein vor und beschlossen, diesen zu kultivieren. Mit den ersten Erfolgen wuchs naturgemäß die Motivation.

Beschreibung: Ein weiteres Nivesendorf, nur wesentlich kleiner. Hier leben etwa hundert Nivesen.

Bewohner (Meisterfiguren): Die alte Liejäki vom Berg ist diejenige, die die Geschichte vom »Besuch der Gepanzerten« (siehe Geheimnisse des Wolfentals) und damit vom Bau der Burg kennt.

Wolfeneck

Lage: Oberhalb des Steilhangs, an der Südflanke des Wolfentals, auf einem Felspfeiler

Bevölkerung, Wirtschaft, Beschreibung: Siehe Detailbeschreibungen zur Burg

Geschichte: Die liegt im Dunkeln... (beschrieben im Szenario »Dämonische Nächte«, siehe Geheimnisse des Wolfentals)

Bewohner (Meisterfiguren): Siehe den entsprechenden Abschnitt »Bewohner« (noch sind nicht alle eingezogen)

Meisterinformationen: Ebenfalls an anderem Ort beschrieben

Hinteres Wolfental

Wolfental am Hang

Lage: In einem Winkel des Tals, gut windgeschützt hinter einem Bergvorsprung an der Südseite des Tals.

Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte: Hier leben rund hundert nivesische Bergziegenhirten, denen es am See zu eng wurde.

Beschreibung: Ähnlich wie Wolfental am Berg, nur stärker auf die Bedürfnisse der Ziegenzucht ausgerichtet.

Bewohner (Meisterfiguren): z.Zt. keine bedeutenden Personen

Meisterinformationen: keine

Wolfental am Quell

Lage: Am östlichsten Ende des Tals und damit rund sechs Meilen von Wolfental am Eck entfernt, unter einer steilen Felswand

Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte: Die Zwerge leben hier ungefähr seit »vorgestern«, gerade erst vor etwa 750 Jahren sind sie hierhergezogen, um eine Burg zu bauen - ja, genau die vorne am Taleingang. Wie war das nur zu erraten? Außerdem gibt es hier im Berg eine Reihe ganz interessanter Erzvorkommen, die sich sicherlich aus der geologischen Geschichte des Tals erklären lassen. Das war so...

Es handelt sich um eine einzelne Sippe, die immerhin von Zeit zu Zeit einen Diener Sumus hervorbringt, jeweils recht deutlich dem Erze zugewandt.

Beschreibung: Eine gerade Reihe von zwölf unbewohnten soliden Steinhäusern, mit kaum sichtbaren Fugen, zeugt unter der rauhen Felswand von der perfekten Baukunst dieses Clans. Ein weiteres Haus steht etwas abgesetzt, besonders herausgehoben durch die Tatsache, daß bei diesem überhaupt keine Fugen zu sehen sind - weil es keine gibt! Neben den Häusern beherbergen ein Stall und ein Pferch eine kleine Zucht von Zwergenponys.

Jenseits der Reihe und gut zweihundert Schritt südlich, eine sanft ansteigende Rampe zu einem etwa zwanzig Schritt höher gelegenen, weiten Podest hinauf, gähnt ein großes Loch in der Felswand, mehr als zehn Schritt breit und sechs Schritt hoch. Beiderseits der Öffnung hängen gewaltige, sicherlich Drachen-feste Torflügel aus Stein und Metall in schweren Angeln. Im Inneren verzweigt sich von diesem Eingang aus eine weite Höhlung schnell in viele Verästelungen. Kleine Loren (schmale Erztransport-Wagen auf Holzrädern) stehen in parallel laufenden Paaren von Vertiefungen im Steinboden. Geschirre an den Loren verraten, wer die Kraft zu ihrer Bewegung aufbringt: die Ponys.

Außerhalb der Höhle führt das Podest seitlich an den Felsen entlang zu den Stellen, wo die Loren rohes Erz auf ein Förderband zum Hammerwerk abkippen können, sowie zu einer Stelle oberhalb einer Geröllhalde, wo der nutzlose Abraum deponiert werden kann.

Das Hammerwerk wiederum wird betrieben durch die Kraft des Wasserfalls, der südlich des unteren Portals den Wolfbach speist. Wenn es in Betrieb ist und die großen Erzklumpen für die Verhüttung zerkleinert, ist das Geräusch schon von weitem zu vernehmen.

Weiter nördlich und noch etwas höher im Berg liegt ein zweiter, kleinerer Zugang in den Berg, durch ebenso starke Tore bewehrt. Hier sind keine Anzeichen von Bergbau zu sehen, ist dies doch ein direkter Zugang zu den Wohnhöhlen der Zwerge.

Bewohner (Meisterfiguren): Der Sippenälteste Faradin, Sohn des Garambosch, hat runde 400 Lenze auf dem Buckel und kennt die Baukunst wie kaum ein anderer. Wenn man ihn nett bittet, macht er gern eine Führung durch die Zwergenbinge.

Bergbaumeister, Schmied, Armbrustbauer, Geode und weitere: Im Dokument »Personen«.

Meisterinformationen: Die Zwergenbinge (Szenario »Unter Tage«, siehe Geheimnisse des Wolfentals)



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